Der Klimawandel aus philosophischer Sicht.

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(10/2019 A.D.)

David Precht sagt: “Uns läuft die Zeit davon.”
David Precht spricht von einem 1,5° Ziel.
David Precht redet viel Blödsinn so lange er sich verkauft.
Schade das er keine Ahnung von Systemtheorie oder der
Computersimulation komplexer nicht linearer dynamischer Systeme hat.

Wahr ist, dass es seit Anbeginn aller menschlichen
Aufzeichnungen immer apokalyptische Szenarien gegeben hat.
Denken sie nur an die Bibel. Diverse Narrative im Mittelalter und
zu guter Letzt an das Waldsterben. Historisch gibt es also eine
große Kontinuität was Untergangsszenarien angeht. Es ist nicht
anzunehmen das es hier anders ist. Weltuntergänge verkaufen
sich einfach super geil am Markt.

Das ist die historische Kritik an der gesamten Klimawandel-Debatte.



Nicht auszuschließen ist natürlich, dass der Menschheit das Leben
eines Truthahns bevorsteht. Ein Truthahn wird geboren und vom
ersten Tag an wird er schamlos gefüttert. Der Truthahn macht sein
ganzes Leben nur gute Erfahrungen. Es gibt für den Truthahn
keine Annahme das sein Ende unvermittelt kommen könnte.
Erntedank offenbart ihm die wahre Geschichte. Nicht
auszuschließen, dass die Menschheit ein Schicksal wie
einem Truthahn bevorsteht. Für sehr wahrscheinlich halte
ich das aber nicht. Die Reichen werden so gut wie jede
Katastrophe überleben.



Als zweiten und viel schwerwiegenderen Einwand muss man aus
systemtheoretischer Perspektive treffen. Klimasimulationen sind
immer nur Simulationen. Sie können allenfalls Indizien liefern.
Die Präzision und die prinzipielle Unmöglichkeit der Berechnung
so komplexer Systeme wie dem Klimasysteme ist eine gegebene
Tatsache. Das alle Klimasimulationen immer nur Indizien liefern
können, ist auch den Verantwortlichen bewusst. Sagen können sie
es aber kaum. Erstens besteht natürlich ein Risiko. Zusätzlich
weiß man noch viel zu wenig über die ganzen Einflussfaktoren auf
das Klimasystem. Auch gilt es unter Wissenschaftlern momentan
nicht als politisch korrekt wen man die Klimamodelle in den
Superrechnern anzweifelt. Zu guter Letzt reden viele auch derzeit
nur deswegen darüber, weil dieses Thema gerade gut in
der Lage ist, Resonanz in den Netzwerken zu erzeugen.
Auch die Klimaforschung folgt der Logik ihrer Daseinsberechtigung.
Weltuntergänge verkaufen sich einfach super geil am Markt.

Um es noch auf eine zweite Art zu erklären, berufe ich mich auf das „law of requisite variety“ von
Ross Ashby (1958); demzufolge kann einem komplexen Problemsystem nur mit einem ebenso
komplexen Lösungssystem begegnet werden; will man die Dynamiken auch nur einigermaßen
verstehen. Das bedeutet bei der Kenntnis, dass das Weltklimasystem unwahrscheinlich komplex ist
und dass Computersimulationen immer nur eine unglaublich unterkomplexe Darstellung dieser
Wirklichkeit imstande sind hervorzubringen – Das: Die meisten in den Massenmedien verbreiteten
Klimaprognosen auf mehrfache weise nachweislich – technisch wissenschaftlicher Hokuspokus sind.
( Das „law of requisite variety“ hat im Fachbereich übrigens axiomatischen Charakter. Ähnlich wie in
der Geometrie die Feststellung das die Summe aller Innenwinkel eines Dreiecks stets 180° beträgt. )

{
Einem ganzen Fachbereich der angelsächsischen Wissenschaften groß angelegten, bereits seit
Jahrzehnten laufenden, vorsätzlichen wissenschaftlichen Betrug anzudichten oder gar zu
unterstellen; übersteigt eigentlich den Bereich den der wissenschaftliche Ehrenkodex noch gestattet.
Fraglich ist hier nur ob Leute die nachvollziehbar Betrügen um ihr Forschungsetat weiter auszubauen
und damit ihrerseits den wissenschaftlichen Ehrenkodex brechen, dann noch plausibel in der Lage
sind – für sich selbst den Ehrenkodex einzufordern.

Was mir aber meine Weisheit sagt ist, das man falsches Benehmen oder unwahre Aussagen, niemals
auf die Schlechtigkeit der Leute schieben sollte; und zwar genau dann nicht, wenn zur Erklärung
sämtlichen Fehlverhaltens die Option “Inkompetenz” völlig ausreichend ist. In diesem Sinne spreche
ich also nicht von groß angelegtem Betrug der angelsächsischen Klimasimulationsforschung,
sondern mein Vorwurf lautet auf -> Inkompetenz.

[ Das einzige, was sich nämlich sicher sagen lässt, ist: Je mehr dynamischen Einfluss sie einem nicht linearen komplexen System angedeihen lassen, desto dynamischer (und unberechenbarer) ist seine Entwicklung. In welche Richtungen diese Entwicklung jedoch geht, ist mittel und langfristig nicht (numerisch) berechenbar. Und zwar prinzipbedingt. Nicht, weil wir dumm sind.
Klimaprognosen für 30 oder 80 Jahre sind also zum momentanen Zeitpunkt; absoluter Bullshit. ]
}


Die eigentlich große Aufgabe, fast hätte ich sie schon Herkules-Aufgabe genannt,
steht der Menschheit in den nächsten paar Jahrhunderten und Jahrtausenden bevor.
Sie muss nämlich ihre Wirtschaft auf eine ökonomische und ökologische
Kreislaufwirtschaft umstellen. Das betrifft also nicht nur die Reduktion von
Treibhausgasen, sondern es geht viel weiter. Recycling & Upcycling wird in den
nächsten Jahrhunderten zu einem wichtigen Prinzip werden.
Unendliches Wachstum geht nicht bei endlichen Ressourcen.
Zumindest das – wusste schon der Club of Rome.

Und jetzt kurz nochmal zusammengefasst für jene die sich ein bissel Schwertun
beim Mitdenken. Ich kritisiere mit Sicherheit nicht die von Teilen des (FFF-) Pöbels
gewünschte Klimapolitik. Ganz im Gegenteil. Sie ist sicher vernünftiger als andere Wege.
Nur werden die wohl kaum genommen werden.

(Was ich allerdings aus fachlicher Sicht kritisieren muss, ist der Glaskugelbesitzende Klüngel rund um
die angelsächsische Klimaforschung. Nicht nur aber auch, weil sie eine ganze Generation von Kindern & Jugendlichen in Angst, Schrecken und Panik versetzen. So darf man mit Kindern
einfach nicht umgehen.)

Warum?!

Herr Prof. Precht beginnt seinen Argumentationsstrang an diesem Punkt gerne mit
Individualpsychologie, von der aus er dann die Bewegungen der Masse ableiten will.
Das ist jedoch fachlich nicht korrekt. Denn: Zwischen Einzelnen und der Gesellschaft(Masse)
liegt eine emergente Ordnungsebene und der Raum dazwischen wird im Fachbereich als
strukturelle Kopplung bezeichnet. Diese liegt jedoch in weiten Teilen im Dunkeln.
Ergo – sie können nicht einfach von dem Einen – auf das Andere schließen oder vice versa.

(Lesen sie meine Worte gerne bei Prof. Niklas Luhmann et al. nach.)

Das bedeutet, dass man nach heutigem Wissensstand nicht alle Spielmechaniken der
Selbstorganisation kennt, welche Gesellschaft aus den vielen einzelnen heraus erzeugt.
Aber man kennt Gustave Le Bon und seine Psychologie der Massen.

( Ich habe den Schwierigkeitsgrad des Textes absichtlich erhöht, um das volle Verständnis
für Plebs zu erschweren. Sicher ist sicher – sie kennen das bestimmt. 🙂 )

In diesem Sinne; entspannt euch. 🙂

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