Nietzsche: "Die Zuhname an Weisheit läßt sich nach der Abnahme der Galle bemessen.

Aphorismen & Sentenzen

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Dieses Posting wird sie eher weniger intressieren:

Folgende Aphorismen sind circa zwischen den Jahren 2009 A.D. bis 2018 A.D. entstanden. Im Kern sind sie eine Art Logbuch aus Teilen meiner Studienzeit. Auch wenn einzelne Aussagen trivial erscheinen. Ich kann ihnen versichern das hinter jeder Aussage eine spannenden Geschichte steht. Wenn sie nicht vom Fach sind, werden sie die klare, tiefe und tragweite einzelner Sentenzen – nicht im vollen Umfang nachvollziehen können. Das macht nichts, lesen sie einfach weiter. Für jeden sind zumindest ein paar Bestätigungen seiner eigenen Weisheit – und ein paar leckere Bonbons dabei.
Wenn sie Fragen haben finden sie unter <Kontakt> auf dieser Seite alles Notwendige.
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0:

10: CLS

11: Alles aus Liebe zum Menschen.

12: Irren ist menschlich.

13: Barmherzigkeit mit Lebewesen ist menschlich.

14: Weise tun sie Übles; Aber wohltun wollen sie nicht lernen. (Zit.)

15: Alle Wörter zusammen – ergeben den Sinn.

16: Sei stets gnädig.

17: Der Gnade entgegen – spricht oft die Natur.

18: Akzeptieren und Respektieren sind zu unterscheiden.

19: Viele Menschen sind der mangelnden Ausblicke wegen keine Philosophen.

20: Wenn die Menschen Demokratie in der Welt wollen, müssen sie für Anarchie in den Netzwerken sorgen.

21: Philosophie ist alles was man sich von ihr wünscht.

22: Nehmt und gebet allen davon. (Sprichwort)

23: Kommen und Sie wieder gehen lassen. (öbszön)

24: Unter zweien wird vielleicht einer lügen und ein anderer traurig sein.

25: Wenn es ein ‘a priori’ gibt, dann das vom Ganzen.

26: Manchmal ist es schlimmer am Leben gelassen zu werden.

27: Feststoffe mutieren nicht und wetteifern nicht um Ressourcen. (Brav oder?)

28: Dumm und naiv zur gleichen Zeit, ist blöd. (Ein Kollege)

29: Die Regeln zu kennen ist vor allem dann klug, wenn man vorhat sie zu brechen. (Ein Jurist)

30: Es gibt kaum menschliche Grenzen.

31: Mehr als die Gesetze zu befolgen und knapp vor dem Freitod stehen kann eine Gemeinschaft nicht von einem verlangen.

32: Wenn sterben nicht auch lustig wäre, würde ich gar nicht mehr lachen. (Jeder beginnt nach
seinem 25. Lebensjahr abzubauen. Der Weg ist also oft ein langer.)

34: Dreiunddreißig wurde mit Absicht, im Sinne meines Humors, ausgelassen.

35: Ich muss nicht immer das gleich tun, um meine Ziele zu verfolgen.

36: Est, est.

37: Das hier ist ein Sentenz.

38: Aphorismus: … das kleinste mögliche Ganze. (Zit.: R.Musil)

39: Management ist etwas aktives; Verhalten ändern, Dinge verwirklichen. Menschen entwickeln (lassen). (Zit.)

40: Man wird geboren – oder vielleicht auch nicht.

41: Ein Zähler unter der Antwort auf alles.

42:

43: Einst schrieb ich zwei Traktate, waren aber eh ne Schande drum blieben sie im Heftchen ‘Stande’.

44: Vorhersagen sind schwer zu erstellen – besonders wenn sie die Zukunft betreffen. (Zit.)

45: Mythen ersetzen Mythen – ersetzen, … Mythen … Mythen …

46: Faschismus ist der reine Peitschenhieb, sonst nichts!

47: „Fürchtet euch nicht!“ (Zit.)

48: Ideologien kommen über ihre Axiome nicht hinaus.

49: Gäbe es wahrhaftige Axiome, wir wären wohl alle nicht.

50: Selbstbestimmung – Schadlosigkeit – Wohltun – Gerechtigkeit.

51: Nur Vielfalt kann Vielfalt vernichten.

52: Atypisch sind die Formen der Normen.

53: Arroganz dient manchmal dazu – Leute von sich fernzuhalten.

54: Ignoranz und Arroganz sind zu unterscheiden. Beide sind eine ‘Tugend der eigenen Schwäche’ und des eigenen Unvermögens die Sachlage selbst zu gestalten.

55: Aufstehen – Morgenwäsche – Brief – Miete – Backup – Lackierung – Werkzeug – Wiki – Email – Schlafengehen.

56: Die einzigen zwei Konstanten eines menschlichen Lebens sind die Geburt … und nunja wie soll ich sagen, …, der Tod. [Sic.]

57: Manche Geschichten werden erfunden um an ihrer Manifestation zu arbeiten.

58: Bitte, die Ideonomie habe ich erfunden. Ich ganz, ganz alleine. Smile.

59: Lateinisch „dissentio“ bedeutet zu deutsch „nicht beizustimmen“.

60: Wissen, ist eine Kapitalart, die dem Geiste innewohnt.

61: Warum?  Das ist die Frage der guten Strategen und wissbegierigen kleinen Kindern.

62: Strategie – Struktur – System – Stammpersonal – Stil – Selbstverständnis – Speziallkenntnisse; 7S

63: Friedensangebote sind zu akzeptieren, respektieren und mit den Mitteln der Diplomatie zu erwidern.

64: Systeme werden ‘a priori’ festgestellt und haben eine gewisse Struktur.

65: Wichtig ist das Aufbrechen des geerbten Reichtums. ( … frei Zit. )

66: Schule ist die wissenschaftlich legitimierte Form der sozialen Diskriminierung. (Bourdieu)

67: Eine durch das Bildungssystem legitimierte Elite wird ihre Bildungstitel auf biegen und brechen verteidigen.

68: Da Rassen genetisch offene Systeme sind die stufenlos ineinander übergehen hängt die Zahl der Rassen von der Absicht der Klassifikation ab.

69: Wenn du nicht einmal alles verloren hast, bist du nichts Wert. (Umgs.)

70: Mein Charakter ist meinem Verstand gewachsen, und dies ist auch gut so.

71: Ich dreh mich nicht im Kreis ich speib nur von so manchem Scheiß, und damit es sich nicht stappelt – rotiere ich so artig.

72: Solange es Fragen gibt ist die Welt unberechenbar.

73: Manipulationen im Alltag erkennen und wirksam dagegen vorgehen.

74: Oft wird die Sachlage verdreht. Sie Lügen nicht aber sie erzählen immer nur
( manipulative ) Halbwahrheiten.

75: Welche Ahnung hat der Mensch und welche könnte er schon haben?!

76: Das Endziel der Macht ist über Leben und Tod anderer entscheiden zu können.

77: Subjekt sein heißt ‘dazu zu gehören’. (frei nach I.Kant)

78: Jene die alles determinieren, wollen dir vielleicht nur erzählen das man nichts ändern kann.

79: Armut hat nichts um Liebe zu ernähren. (Ovid)

80: Armut wirkt verstärkend auf sich-selbst.

81: Der Sinn von Macht ist, dass anderes funktioniert.

82: Wenn man eine Funktion braucht muss man sie ins System einbauen.

83: Wer etwas ernst nimmt, hat den Witz nicht verstanden.

84: Es ist nicht sicher ob etwas sicher ist. Und noch nicht einmal das ist sicher.

85: Keine Lobby für Bomben und Raketen.

86: Jede Regel impliziert die Ausnahme als Grenze.

87: ‘Haben’ und nichts geben ist schlimmer als nichts geben zu können.

88: Bitte fragen sie mich nicht was los ist. Tatsächlich dürfte es sich um das Leben handeln.

89: We are the angry mob, we read the papers every day. And we hate them. (Zit.)

90: Viele Depressionen ziehen ihre Ursachen aus dem Beziehungsleben aller Arten und der Armut an-sich.

91: Alles ist Arbeit.

92: Ich bin mir das Wert. (privat)

93: Ich möchte meine Arbeit nicht Rechtfertigen, ich lebe sie.

94: Man lebt sein Leben vorwärts aber erinnern tuen’ wir uns rückwärts. (frei…)

95: Kausalität ist die Abfragesprache des Geistes für die im Gehirn gut verborgenen Statistiken.

96: Kausale Verknüpfungen sind als Gewohnheit oder ‘Glauben’ zu bezeichnen. (Streng nach D.Hume)

97: Wirkungen lassen sich erahnen, alle Ursache bleibt stehts im verborgenem. (Prof. Gotz)

98: Die Philosphie entzaubert die Welt, die Psychologie entzaubert den Menschen.

99: Das wir uns auf ‘Actio – Reactio’ verlassen ist schlicht und im gemeinen Gewohnheit.

100: Verliere, im Rahmen der Menschlichkeit, niemals die Neugier.

101: Das Wesen des Bösen ist stehts nur die Ermangelung an Gutem.

102: Dialog: „Ich mein – weißt du was ich meine?!“ – „Nein.“ – „Sehr witzig. Doch immerhin ehrlich.“

Ein Effekt den man als ‘trickle-down’ bezeichnet funktioniert nicht richtig und ist daher mit Vorsicht zu verbreiten.

103: Man mache sich stehts mit dem Minimum vertraut.

104: ‘Emergenz’ ist die spontane nicht offensichtliche Herausbildung überaschender Eigenschaften auf Makroebene.

105: Erklärungen sind schwächer als Beschreibungen.

106: Man kann denken welches nicht der Fall ist. (frei Zit.)

107: Wen man anfängt die Armen in Ruhe zu lassen, wäre der Mittelschicht spontan fad.

108: Mit einem Seuchenherd ist kaum ein Dialog zu führen.

109: „Ich glaube auch über meinen Tod hinaus an die Zukunft Cubas.“ (zit.: Fidel)

110: Der Mensch züchtet und domestiziert – sich selbst.

111: So etwas wie eine Schnapszahl, die statistisch aber auch kein Glück bringt.

112: Es ist schlecht für das Ganze wenn es einem schlecht geht. Es ist schlecht für den Einzelnen wenn es dem Ganzen schlecht geht.

113: Sei jenen nicht lässtig die vom Haben und Gebrauchen der Dinge glücklich werden und rede nicht viel über deine eigene Enthaltsamkeit.

114: Das gibt es nicht: „Der Gemeinbesitz an den Weibern.“

115: Der Kyniker mit seiner Last der universalen Familie hindert ihn so manches-mal daran sich um seinen eigenen ‘Haushalt’ zu kümmern.

116: Dem Partner ist mit Würde und Zurückhaltung zu begegnen, scheu braucht man jedoch nicht zu sein.

117: Tue’ aus Freude, nicht des Gewinnes wegen.

118: Man betrette nicht die höchste Stelle eines Berges den dieser Ort ist schon reserviert.

119: Aussagenlogik – Formallogik – Modallogik – Fuzzylogik

120: Autodidakt – auf Leben und Tod.

121: Jemand der zur Heirat taugt nennt man auch ‘Paketfertig’.

122: Eine Funktion ist dann tauglich wenn sie in den aller-meisten Fällen ihren Zweck erfüllt.

123: „Wohlstand ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat, Dinge kauft, die man nicht braucht, um damit Leute zu beeindrucken, die man nicht mag.“ (Zit.)

124: Zum Entern, nicht zum Meutern bin ich hier. (Zit.)

125: Mitgefühl und Mitleid sind zu Unterscheiden. Klüger sei das Mitgefühl.

126: Das Buisness ist so dreckig und umkämpft, dass der Egoismus der Anderen, dass Einzige ist, auf das man sich verlassen kann.

127: Unwahrheiten gibt es viele.

128: Königsberg ist – wo Kant ist. (Smile.)

129: In geschlossenen Systemen nimmt die Entropie irreversibel zu, bis ein stabiles thermodynamisches Gleichgewicht erreicht ist. (Zit.)

130: Abgeschlossene Systeme sind theoretisch. Offene & geschlossene Systeme jene der Realität.

131: Das unbestimmt Grenzenlose nennt man ‘Chaos’.

132: Das ‘Chaos’ ermöglicht dem Philosophen* sich von der Notwendigkeit das Gegebenen aus heiligen Ursprüngen abzuleiten, abzuwenden.

133: … kleinste Änderungen ergeben große Veränderungen.

( In komplexen Systemen können kleinste Eingriffe das ganze System bzw. Prozessmuster ändern.
Anders herum können brachiale Eingriffe in kurzer Zeit schon wieder verpufft sein.
In diesem Feld ist also die Frage wie und wo. Nicht so sehr die Frage nach Kraft und Stärke.)

134: Alleine sein hat zwei Vorteile; Man ist für sich – und nicht mit Anderen.

135: Die eigenen immanenten Weltmächte sind: Weisheit, Stärke und vor allem Glück.

136: Unser eigen Glück liegt meist in den Köpfen anderer; ausgenommen sei der Eremit.

137: Man strebe, Genüsse in sich selbst zu finden. (Zit. glaub ich.)

138: Siehe nicht auf welches du haben möchtest, achte auf jenes welches du nicht brauchst.

139: Auf uns selbst sind wir ständig angewiesen, auf nichts anderes sonst.

140: Hätte ich gezaudert zu werden was ich bin – ich wäre nicht.

141: Es gibt keine Freiheit des Willens aber eine Freiheit durch ein entfaltetes Lebens.

142: Es gibt logische und praktische Systeme. Beide sind zu Unterscheiden.

143: Differenz ist notwendig zur Unterscheidung; Unterscheiden ist wichtig.

144: Auf Makroebene sieht man z.B. den Baum, auf der Mikroebene die vielen Blätter (… und jenes, welches sonst noch so dazugehört).

Auf der Makroebene befindet sich das System als Ganzes. Auf der Mikroebene befinden sich die ‘einzelnen’ Systemelemente.

145: Momente die Worte nie beschreiben können gibt es.

146: Wenn etwas zweimal passiert, so passiert es doch nie auf die gleiche oder selbe Weise.

147: Anm.: Willst du ewig leben? ( … du Idiot. Ewiges Leben wäre der sicherste
Beweis das wir in der Hölle sind. Verdammter Demiurg.)

148: Ein Modell ist nicht die Wahrheit, sondern hoffentlich und wenigstens – brauchbare Wirklichkeit.

149:

150: Bedeutungen von Begriffen sind als relativ zu sehen.

151: Alle Sprache ist konstruiert.

152: Schöpfung ist Widerstand. Widerstand ist Schöpfung. (Zit.: Stéphane Hessel)

153: Das Motiv zum Widerstand ist die Empörung. ( O5 )

154: Kommunikation ist alles. Alles ist Kommunikation

155: Das einzige Schweigen, ist die Abwesenheit. (Luhmann.N)

156: Das Feuer prüft das Gold, das Unglück auch die Guten.

157: Um zu ahnen wie etwas ist, ist es pragmatisch zu wissen woher es kommt.

158: Wer einem alles geben kann, kann einem auch alles nehmen. (Kettcar)

159: Der absolute Zufall ist vermutlich das letzte Kriterium.

160: Armut zulassen heißt Sterbehilfe zulassen. Aktive Sterbehilfe tötet allen voran die Ärmsten.
Klüger wäre es – auf den Willen zur Lebenshilfe zu schwören.

161: Erkenntnis kann schmerzen wie eine Lüge.

162: Sprache ist ein konstitutives Werkzeug und wird entsprechend missbraucht.

163: Wenns einem nicht auch mal besser geht, gehts einem auch nie schlechter.

164: “Der Witz ist die letzte Waffe des Wehrlosen” (S.Freud)

165: Was ist orange und wandert übern Berg?

166: Eine Wanderine. 🙂

167: Die Sprache und unsere Gesellschaft unterliegen schon immer einer Ko-Evolution.

168: Ich kann was ich will, aber ich muss nicht immer wollen was ich kann.

169: Das willkürliche Abbrechen des Denkverlaufs ist elementar wichtig
um den Irrsinn zu vermeiden.

170: Wissen kann durch nichts ersetzt werde ausser durch mehr Wissen.

171: Keine Kulturdrogen aber eine Drogenkulter brauchen wir.

172: Einsichten sind nicht mehr als Ansichten.

173: Wirtschaftsunternehmen sind nicht per se Freunde. Man sollte sie auch nicht so behandeln.

174: Einen Lebensstill ohne Tierleid gibt es nicht. (Zit.)

175: Alles ist Propaganda.

176: Je näher man der Wahrheit kommt, desto unzumutbarer
wird sie manchmal.

177: Das Verhältnis zwischen Geisteswissenschaften und
Naturwissenschaften ist wie das Verhältnis zwischen Körper
und Geist.

178: Der freie Wille kann nur erhalten werden
wenn man seine Vorstellungen über ihn ändert.

179: Das Ende des freien Willens ist nicht das Ende der Welt.
Vielmehr wahr ist, dass es zu Ende gedacht nicht wirklich etwas
ändert.

180: Niemand der alleine durch die Hölle gegangen ist
würde darüber sprechen.

181: Kitzeln und kitzlig sein dient der Förderung von
Körperkontakt unter den Tieren. (Wahrscheinlich 😉 )

182: Es kann keine Zeitreisen geben, weil es in unserem
Universum keine andere Zeit gibt als eben jene, in der wir leben.

183: Werbung macht aus eigentlich unklugen Entscheidungen
emotional fundierte Entscheidungen.

184: Die Notwendigkeit eines friedlichen & solidarischen
Zusammenlebens. Viel mehr hätten die Religionen dem
Menschen nicht vorschreiben sollen. (Zit.)

185: Es bestehen aller Orts starke Zweifel, ob der Mensch in der
Lage wäre aus dem Gehäuse der Hörigkeit auszubrechen.

186: Den Klassenkampf haben mit Sicherheit nicht die da Unten
eröffnet. (Zit.)

187: Droiture, Liberté, Solidarité! – Gerechtigkeit, Freiheit,
Solidarität!

188: Schon mehr als einmal ist aus einem kleinen Angeber ein
großer Schuft geworden! (Zit.)

189: Die Evolution ermöglichte nicht nur die Entstehung des
Menschen, sondern sie wird ebenso gut sein Verschwinden
ermöglichen.

190: Die neuen Institutionen und Rechtsverhältnisse die einen
humanen Umgang mit dem abweichenden Individuum
ermöglichen sollen, stehen unter dem Druck, ihre angestrebte
Humanität auf dem Wege des ökonomischen Nutzens
Rechtfertigen zu müssen. (~Zit.)

191: Freilich, die »Sterbehilfe« werden faktisch vor allem jene in
Anspruch nehmen, die sozial deklassiert sind und sich daher
weder die beste Behandlung noch ausreichend Mitgefühl leisten
können. (Zit.)

192: Das Endziel der Macht ist es über Tod und Leben zu
entscheiden. Denken sie daran, wenn sie das nächste mal einen
Großspenda lächelnd im Fernsehen sehen.

Sehr symbolisch. Der Truthahn darf leben.

193: In der Tat bezahlen die mittleren 70% der Bevölkerung die
Infrastruktur mit denen es den Heiligen erst ermöglicht wird
ihre Gewinne einzufahren.

194: Und sie denken sie sitzen fest im Sattel. Nun das tun sie
auch aber sie blicken in die falsche Richtung. Ein Pferd merkt das.
Erinnern sie sich an meine Worte, wenn sie am Boden liegen.

195: Reichtum und Einfluss erhalten sich gegenseitig; das eine
hat ohne das andere kaum Bestand. (J-J.R.)

196: Parteien die primär auf den Eigenprofit fokussiert sind neigen
dazu, ihre Risiken systematisch auf den Rest der Menschheit
abzuwälzen. (~Zit.)

197: Es ist eine Illusion das eine freie Marktwirtschaft unter der
Federführung von Frauen sozialer wäre. Die freie Marktwirtschaft
macht den Menschen, nicht der Mensch die freie Marktwirtschaft.

198: Das Böse bricht in die glaubensmüde, entgötterte Welt ein,
hedonistisch und technisch hoch munitioniert. (Zit.)

199: Wer nicht genannt wird, steht unter Informantenschutz.

200: Manchmal ist das Böse nur das Böse im Kopfe des Betrachters.
(~Hegel)

201: Auch die Maschinen und Roboter werden sich dem Geld beugen.
Nichts und niemand ist noch in der Lage die Weltherrschaft des Geldes
zu verhindern. Passt also bloß auf das ihr nicht unrentabel werdet.
Denn das würde euer Todesurteil sein.

202: Vertrauen, Vorurteile und die Übernahme der
Gruppenmeinung ist nichts anderes als eine notwendige
Reduktion von Komplexität.

203: Wenn ihnen neoliberale Mediensysteme erzählen das
Rassismus böse ist; dann hat das nicht den Grund das es so
herzensgut ticken würde. (Cui bono?)

204: Die Moral macht die Bürger. Die Bürger machen die Gesetze.
Und die Gesetze machen die Moral.

205: Die Hauptkategorie ist der Mensch; alles andere
sind nebensächliche Akzidenzien.

206: Die Ausnahme von der Regel ist ein notwendiger
Bestandteil zur Eingrenzung der Regel selbst.

207: Eine Regel ohne Ausnahmen wäre die einzige
und letzte Regel, die es gäben würde.

208: Ihr tut, was ihr tut für jene die ihr kennt.
Ich tue, was ich tue für jene die ich nicht kenne.

209: Ihr tut, was ihr tut, damit ihr in Ruhe leben könnt.
Ich tue, was ich tue, damit ich in Ruhe sterben kann.

210: Du bist besorgt, dass du falsch liegst.
Ich bin besorgt, dass ich richtig liege.

211: Der Wettstreit (gr. Agon) ist tief verwurzelt in der
menschlichen Lebensart. Man kann dem Menschen nicht
einfach eine Arena wegnehmen ohne ihnen eine andere als
Ausgleich anzubieten.

212: Den Menschen ständig etwas nehmen ohne ihnen einen
adäquaten Ausgleich anzubieten ist unverschämt.

213: Fast egal wo man aufsteigt; ab einem gewissen Punkt geht
es nur mehr darum den Idioten ihr Geld abzuknöpfen.

214: Suche nach dem Optimum und nicht ständig
nach dem Maximum oder dem Minimum.

215: Wer seinen substanziellen Besitz veräußert kann
zumindest eine Zeit lang davon leben.

216: Mit dem Verschwinden des eigenen substanziellen Besitzes
steht das eigene Leben auf der Kippe.

217: Die Notwendigkeit hoher Umverteilung ist kein Zeichen einer
guten Marktwirtschaft. Viel eher ist es ein Zeichen das der Markt
nicht die nötige Performance liefert. (Zit. glaub ich.)

218: Wenn jemand gegen den Schwangerschaftsabbruch nach
einer Vergewaltigung ist, fordert er nichts anderes als das
moralisch Verwerfliche biologisch zu belohnen.

219: Politik ist die Produktion kollektiv bindender Entscheidungen.
(N.Luhmann)

220: Wer geliebt werden möchte, muss damit einverstanden sein
das zu sein welches der andere an einem liebt.

221: Audiatur et altera pars. – Man höre auch die andere Seite.

222: Das biologische und das soziale Geschlecht sind zu
Unterscheiden. Es bringt nichts mit den einen darüber zu
reden, wenn diese das andere meinen.

223: “Ich werde auf dich acht geben, mehr aber auch nicht!”
(obszön)

224: Ein großer Wortschatz erhöht die (gefühlte) Freiheit eines
Menschen ganz erheblich. Wenig Worte. -> Wenig Welt.

225: Wenn ein Riese und ein Zwerg um die Wette laufen wird mit
jedem Schritt der beiden der Abstand zueinander größer. (~Zit.)

226: Es wird derzeit nur die Qualität der Diskriminierung
nicht aber die Quantität geändert.

227: Wer den Sender und nicht dessen Nachricht kritisiert
hat im Prinzip seine Niederlage schon eingestanden.

228: Die natürlichen Gewinner generieren Umstände um ihre
bereits erzielten Vorteile zu sichern, sie auszubauen, und nicht
in die Gefahr zu kommen etwas davon zu verlieren.

229: Die Gewinner machen die Spielregeln. Nicht die Verlierer.

230: Verteilung heißt, dass niemand so reich ist, dass er andere
kaufen kann und niemand so arm, dass er sich verkaufen muss.
(J-J.R.)

231: Kennzahlen, die durch digitale Selbstvermessung entstehen,
sind letztlich ein Mittel zur Disziplinierung von Menschen. (Zit.)

232: Wenn es tatsächlich stimmt das zwischen 350-700 A.D die
meisten antiken europäischen Schriften verschwunden sind;
nun, dann besteht hier ein deutlicher Aufklärungsbedarf.

233: Das Streben von Nationen nach Hegemonie ist insofern
nachvollziehbar den, wenn sie es nicht selbst tun wird es einfach
eine andere tun.

234: Ein Aphorismus ist ein Tropfen Weisheit;
gepresst aus einem dummen Schwamm.

Das Unbequem sein für die Einen; heißt
auch bequem für Andere zu sein.

235: Messen was sich messen lässt;
trennen was sich trennen lässt.
Trennen was sich messen lässt
und messen was sich trennen lässt.

-> Das ist der Fortgang der quantitativen Wissenschaft.

236: Unterscheiden und Benennen.

-> Das ist der Fortgang der qualitativen Wissenschaft.

237: Imitieren kann Vertrauen schaffen.

238: Wenn man den Tod spürt sieht man genauer hin.

239: Alles ist wahr und nichts ist erlaubt.

-> Ein Dogma der Freiheit.

240: Man muss die anderen Seiten kennen
um die eigene Position zu verteidigen.

241: Populär Vortragen kann man meist nur jenes,
welches man auch gründlicher Vortragen könnte. (~Zit. Kant)

242: Will sich der Mensch ändern; muss
er dies über den Umweg seiner Umwelt tun.
(Der Mensch ändert die Umwelt, die Umwelt den Menschen.)

243: Abwesenheit ist die stärkste Form des Schweigens.

244: Wenn sie Ressourcen wollen, sorgen sie dafür
das sich die anderen sie sich nicht leisten können.

245: Lasst euch nur gegeneinander aufhetzen: Dabei
gibt es im besten Fall nur zwei Ebenen. Und gerade diese
sollten endlich Freundschaft schließen.

246: Faschisten sind irgendwie die vollen Hater. Selten mehr.

247: Anhand des Sprachwandels lassen
sich die Denkverbote erahnen.

248: Manchmal geht es nur darum den Menschen gewisses
Denken zu verbieten.

249: Evolution ist Strukturänderung durch Variation, Selektion und Re-Stabilisierung.

250: Wenn eine, wie auch immer geartete Population, von einer
Disziplinargesellschaft zu einer Kontrollgesellschaft wechselt
ändern sich einige Spielmechaniken der Selbstorganisation.

251: Auch die intelligenten Maschinen
werden sich dem Geld beugen.

252: All zu viel Moral endet in hartnäckigen
Fällen in Streit, Gewalt und Terror. (~Zit.)

253: Die vordringlichste Aufgabe der Ethik
besteht darin, vor Moral zu warnen. (~Luhmann)

254: Kritik zieht Grenzen und setzt Differenzen.

255: Komplex ist nicht das Objekt, sondern die Beschreibung.
(-gewagt)

256: Wer groß denkt, kann groß irren; wer hart
austeilt, muss auch oft hart einstecken.

257: Die Gegenwart unterscheidet die Zukunft von der
Vergangenheit.

258: Beobachten heißt einfach: Unterscheiden und Bezeichnen.

259: Während die Ideologien die großen Verbrechen begehen,
kann man sich mit Argumentation einfach so durchmogeln.

260: Wer die Komplexität seiner Welt reduzieren möchte
kann sich auf das unschädliche ignorieren verlassen.

261: Das Schachspiel veranschaulicht das es manchmal
genügt die Vergangenheit in der Gegenwart abzubilden.

262: Freiheit bedeutet nicht alles tun und lassen zu können was
man möchte. Die Freiheit des einen endet wo die Freiheit des
anderen beginnt. Und genau dieses feststellen der Grenze ist es
was Gerechtigkeit schafft.

263: Schweigen lernen und weggehen lernen. (Zit.)

264: Es ist ein Zeichen von Größe, mit
geringen Gaben hoch beglücken zu können.

– Reminiszenz an den großen Meister.

265: Die Welt, soweit wir sie erkennen können,
ist unsere eigene Nerventätigkeit, nichts mehr.

– Zit.: F.Varela, F.Nietzsche oder H.Maturana?

266: Man kann Nietzsche nur ohne Konsequenz
lesen so lange man ihn nicht versteht.

267: Gesellschaften können systemisch
in eine höhere Ordnungsebene aufsteigen.

268: Mit Bitcoins haben die Nerds die ganzen
Idioten abgezockt das es eine Freude war.

269: Die Wissenschaft kann per Definition nicht
aus ihrem Code wahr/unwahr ausbrechen.

270: Könnte man die politische Landschaft auch so einteilen?

Links-oben_|_Rechts-oben
Links-unten | Rechts-unten

271: Die Front verläuft zwischen <Neoliberalen-Globalisten> und
<Neoliberalen-Nationalisten>. Das ist der heutige politische Kampf
im Westen. Die <Linke> steht nur am Spielfeldrand und jubelt wo
es nichts zu jubeln gibt. (Vielleicht möchte sie ja unbedingt
eine Spielerfrau werden?!)

272: Man könnte Sie: <die Neoliberalisten>; nennen.

273: Die fast magische Wirkung des Geldes beruht darauf,
dass es der kleinste gemeinsame Nenner sein kann. Das
erhöht die Chance auf Kommunikation und Kooperation.
Auch wenn das politische eigentlich dagegen spricht.

274: Die Tautologie ist insofern paradox da sie einen
Unterschied behauptet wo kein Unterschied ist. (Zit.)

275:

276: Die E.U. ist ein Montagswagen bei dem man nur
deswegen nicht aussteigt, weil es gerade regnet.

277: Die Wissenschaft kann uns nicht hinreichend erklären,
woher wir kommen und wohin wir gehen und welchen Sinn
unsere Existenz hat. (Zit.)

278: Trost gibt einem die Aufklärung und
die Wissenschaft nur sehr spärlich.

279: Die Bedeutung eines Wortes ergibt sich
aus seiner Verwendung innerhalb der Sprache.

280: Die Grenzen meiner Sprache bedeuten
die Grenzen meiner Welt. (Wittgenstein)

290: Ein paar Zeilen dazwischen.
Niemand programmiert so fehlerlos.

291: In Zukunft stellt sich vielmehr die Frage nach der
Organisationsform, und nicht so sehr die Frage nach der
prinzipiellen Staatsform.

292: Ich wiederhole mich nicht, ich wiederhole mich niemals.

293: Individuen finden sich letztlich in einer paradoxen Situation
wieder: Sie beschreiben sich zwar als einzigartig, kopieren dabei
aber ein Muster, das es verbietet Muster zu kopieren.

– Alte Hipsterweisheit

294: Keine Religion gehört zu einem säkularen Staat.
Wer allerdings zum Staat gehört sind die Gläubigen.

295: Friede sei mit Dir.

—Ende—

Danke für die Aufmerksamkeit.

B.Freismuth.

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