Recht_komplizierte_Formel

Aktuelles zum Thema Überbevölkerung.

 

𝗗𝗶𝗲 𝗨̈𝗯𝗲𝗿𝗯𝗲𝘃𝗼̈𝗹𝗸𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝘂𝗻𝘀 𝗮𝗹𝗹𝗲 𝘂𝗺𝗯𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 !

Gut. Ich lege den derzeitigen Stand der Forschung nur mal kurz auf den Tisch.


Anmerkung bezüglich Ernährungssicherheit: Bereits heute und bei einer Menschenpopulation von knapp 8 Mrd. Menschen sind wir mit den Anbauflächen weltweit eigentlich schon etwas über dem vernünftigen Limit. Um später einmal für ~ 12 Mrd. normal-gewichtige Menschen und Nutztiere die
Ernährungssicherheit gewährleisten zu können, sind einige ineinandergreifende Maßnahmen notwendig.
Als Erstes gilt es zu bedenken, dass die Nutztiertierhaltung für die Herstellung von für die von
Mensch und Tier benötigten Nährwerte sehr ineffektiv ist. Wenn es also möglich ist, die Menschen bei ihren Ernährungsgewohnheiten ohne Manipulation derselben, zu weniger Fleischkonsum anzuregen, ist das vielleicht schon ein kleiner hilfreicher Baustein.

Der zweite wichtigere und größere Baustein wird jedoch eine künstliche Optimierung unserer Nahrungsmittelpflanzen sein. Sprich also der Einsatz von zusätzlich gentechnisch veränderten
Lebensmitteln. Aufgrund der Datenlage und der vorhandenen Infrastruktur, und soweit unter Einbeziehung der heutigen und der morgen zu erwartenden Performance, scheint es dazu keine alternativen Haupt-Wege zu geben.

Man kann jedoch beruhigen. Die Natur setzt seit Milliarden Jahren bereits sehr erfolgreich auf zufällige Genveränderungen. Und auch der Mensch verändert schon seit Jahrtausenden künstlich die Genetik seiner (Nutz-)pflanzen, z.B. durch Kreuzungen zur Hybridherstellung. Wir alle essen also schon seit vielen Jahrtausenden von den Menschen künstlich veränderte Nahrungsmittel.

Eine Forderung bei der Entwicklung neuer Sorte muss jedoch als Pflicht bestehen, dass das hergestellt ertragreichere Saatgut, in jeder weiteren Generation aus sich selbst heraus wieder keimfähig sein muss. Gerade für arme Länder und Länder mit niedriger Nahrungsmittelproduktion im eigenen Land, ist dies eine fundamental wichtige Forderung an die Saatgutentwickler. Es würde die Länder, die sehr stark auf gentechnisch optimierte und hochperformante Sorten setzen müssen, eine Unzumutbarkeit, wenn sie jedes Jahr aufs neue, das benötigte Saatgut immer und immer wieder von neuem – teuer aus dem Ausland ankaufen müssten.

Eine völlige Untersagung für Patente an neu und künstlich hergestellten
Saatgutarten würde jedoch leider nur dazu führen, dass in der Privatwirtschaft nichts in die Entwicklung von notwendigen und verbesserten Saatgutarten investiert werden würde. Sollte sich die Privatwirtschaft, aus welchen Gründen auch immer, den notwendigen Investitionen verweigern –
oder ein dysfunktionales Benehmen an den Tag legen – könnte man mit öffentlichen Forschungsgelder die dysfunktionale Privatwirtschaft umgehen und aufgrund eines breiten
öffentlichen Interesses, die Forschung und Entwicklung über öffentliche Gelder vorantreiben.

Zum dritten kann und muss man natürlich auch weiterhin an der Verbesserung der Anbaumethoden an-sich arbeiten. Z.B. also Gewächshäuser, die einen Anbau horizontal auf mehreren Etagen erlauben. Diese müssten also bis zur Serienreife weiterentwickelt werden. Auch wenn es schon heute
einige wenige private Unternehmen mit mehrgeschossigen Aufzuchtsanlagen gibt.

— Ende —

Druckversion